Fusion at BERLIN WEEKLY

Berlin Weekly is aimed primarily at artists who work predominantly sculptural and spatial. The artists have complete freedom regarding the concept, content and realization of their installation, the only frame is the space itself. This means that no existing, finished work will be exhibited, but an artwork has to be created specifically for this window space. The installations always have to be oriented towards the street in order to facilitate a dialogue between interior and exterior space. The content of the installation must be based on a clear concept that is so convincingly visualized that it does not necessarily require a verbal explanation. Every window installation stands alone – it should surprise passers-by, make them pause and reflect.

The works of the artist Tatjana Busch focus on intuitive form. The essence of a form and its potential is at issue here. This is expressed in the light installation FUSION in different aspects. FUSION shows a synthesis of form, color, movement, sound and light. Meandering light forms build up slowly, connect, and form something new, then change and dissolve in the next moment. The viewer becomes part of a flowing process …
The site-specific work was installed for the Project Space, Berlin Weekly, and deals with „becoming and passing away“, the Panta rhei of early times and a liquid space of modern times.

BERLIN-WEEKLY richtet sich in erster Linie an Künstler, die vorwiegend  bildhauerisch, raumbezogen oder ortsspezifisch arbeiten. Den Künstlern ist inhaltlich als auch formal völlige Freiheit gegeben, der einzige Rahmen ist der Raum selbst, was bedeutet, dass möglichst keine schon vorhandene, fertige Arbeit gezeigt, sondern eine Installation eigens für diesen hohen, verschlossenen Schaufensterraum konzipiert wird.Um der speziellen Situation des nur von Außen zu betrachtenden Raums mit verschlossenem Fenster gerecht zu werden, sind die gezeigten Installationen immer zur Strasse hin ausgerichtet, um einen Dialog zwischen Innen- und Außenraum zu ermöglichen. Der Installation muss inhaltlich ein klares Konzept zu Grunde liegen, das so überzeugend visualisiert wird, dass es nicht zwingend einer verbalen Erklärung bedarf. Jede Fensterinstallation steht für sich – sie sollte die Passanten überraschen, zum Innehalten und Nachdenken veranlassen.

Im Fokus der Arbeiten der Künstlerin Tatjana Busch steht die intuitive Form. Dabei geht es um das eigentliche Wesen einer Form und deren Potenzial. Dieses drückt sich in der Lichtinstallation FUSION in unterschiedlichen Aspekten aus. FUSION zeigt eine Synthese aus Form, Farbe, Bewegung, Sound und Licht. Mäandernde Lichtformen bauen sich langsam auf, verbinden sich, formen etwas Neues, um sich dann im nächsten Moment wieder zu verändern und aufzulösen. Der Betrachter wird Teil eines fließenden Prozesses …
Die ortspezifische Arbeit wurde dem Projektraum, Berlin Weekly entsprechend installiert und handelt vom „Werden und Vergehen“, dem Panta rhei der Frühzeit und einem Liquid Space der Neuzeit.